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Autor: Gino Leineweber

Gino Leineweber: Im Jahre 1944 in Hamburg geboren, wo er heute noch lebt.

 1998 Verkauf seiner Steuerberatungskanzlei und fortan freier Schriftsteller. 

2003 bis 2008 Redakteur der Buddhistischen Monatsblätter (BM).

Seit 1991 Mitglied der Deputation der Kulturbehörde Hamburg und seit 2003 Vorsitzender der Hamburger Autorenvereinigung.
Mitglied im VS Verband Deutscher Schriftsteller und Vorsitzender der Jury des Hannelore-Greve-Literaturpreises. Stellvertretender Vorsitzender der Irmgard-Heilmann-Stiftung (Irmgard-Heilmann-Preis).
Swamplandia

Swamplandia

Karen Russell wurde 1981 in Miami geboren. Sie studierte an der Northwestern University in Evanston/Illinois Englisch und Spanisch. Ihre Erzählungen sind unter anderem im “New Yorker”, in “Granta” und in “Best American Short Stories” 2007 erschienen. Swamplandia! ist ihr erster Roman. Swamplandia!, was für ein Name. Mit dem Teil Swamp, Sumpf, sind wir auf der Spur in die Sümpfe von Florida, in denen Swamplandia liegt, ein Vergnügungspark mit einer Alligatorenshow. Das Buch handelt von der Familie Bigtree, die diesen Park…

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Wozu lesen?

Wozu lesen?

Charles Dantzig, geboren 1961, publiziert seit den 1990er Jahren Lyrik, Romane und Essays. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er den Prix de l’Essai der Académie française und den Grand prix der Elle-Leserinnen. Dantzig ist Lektor im französischen Verlag Grasset und lebt in Paris. Das Buch von Charles Dantzig, Wozu Lesen!, ist ein besonders angenehm gestaltetes Exemplar. Der rostrote Leinen-Einband, die schlichten Schriftzüge über Titel und Autor, das wunderbar unauffällige aber aussagekräftige kleine Bild eines lesenden Mädchens in der Mitte des…

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Brooklyn

Brooklyn

Colm Tóibín wurde am 30. Mai 1955 in Enniscorthy, in Irland geboren. Tóibíns erster Roman The South wurde von der Zeit, die er in Barcelona verbrachte, inspiriert und von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Neben Romanen schreibt Tóibín auch Sachbücher, und arbeitet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit als Journalist und Literaturkritiker Die junge Eilis wandert nach Amerika aus. Dort sollen die Arbeitsverhältnisse besser sein als in irischen Heimat. Eilis hat keine richtige Beschäftigung, wird vielmehr von einer Ladenbesitzerin, Miss Kelly, zeitweilig beschäftigt,…

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Dinge, die wir heute sagen

Dinge, die wir heute sagen

Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren und lebt in Berlin. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Geschichte in Greifswald und anschließend am Literaturinstitut in Leipzig. Bresekow ist ein Dorf in Vorpommern und der Schauplatz des Buches Dinge, die wir heute sagen. Nach dem Tod ihrer Mutter, kommt Tochter Ingrid mit Mann und halbwüchsigem Sohn aus Irland zur Beerdigung. Mit diesem Ereignis lässt Judith Zander nicht nur Tochter Ingrid mit Familie, sondern auch die Familien Ploetz und Wachlowski zu Wort kommen….

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Knochenarbeit

Knochenarbeit

Frank Hertel wurde 1971 in Bamberg geboren, studierte Soziologie, Pädagogik und Religionswissenschaften in Bayreuth, Freiburg, Münster und Würzburg. Er lebt seit 2004 mit seiner Familie in Neuötting. Sozial zu sein ist gut, immer, uneingeschränkt, und deswegen, so sagt es der Autor in seinem Buch, sei auch er so gewesen. Wer will nicht gut sein? Er hat sogar Soziologie studiert. Jetzt legt er ein Buch vor, das die Arbeitswelt der Unterschicht, neuerdings Prekariat genannt, beschreibt, und die „schrecklichen Bedingungen…, grauenhafte Ausbeutung,…

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Solar

Solar

Ian McEwan, geboren 1948, lebt in London. Seine ersten Erzählungen wurden 1976 mit dem Somerset-Maugham-Award ausgezeichnet. 1998 erhielt er den Booker Prize, im Jahr darauf den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Der Roman Abbitte erhielt nicht nur amerikanische und britische Preise, sondern wurde 2004 als Bester Europäischer Roman ausgezeichnet. Solar beginnt: „Er gehörte zu jener Sorte Mann … die auf gewisse schöne Frauen erstaunlich anziehend wirkt. Jedenfalls wiegte er sich in dem Glauben, und der war bisher nicht erschüttert worden. Zugute kam…

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Das Eigentliche

Das Eigentliche

Iris Hanika, geboren 1962 in Würzburg, lebt seit 1979 in Berlin. Sie war feste Mitarbeiterin der Berliner Seite der FAZ und führt eine Chronik im Merkur. 2006 erhielt Iris Hanika 2006 den Hans Fallada Preis. Bisherige Veröffentlichungen “Katharina oder Die Existenzverpflichtung” (Erzählung, 1992), “Das Loch im Brot” (Chronik, 2003), “Musik für Flughäfen” (Kurze Texte, 2005), “Die Wette auf das Unbewußte oder Was Sie schon immer über Psychoanalyse wissen wollten” (mit Edith Seifert, 2006) sowie “Treffen sich zwei“ (2008). Das Eigentliche…

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Liebe und Sommer

Liebe und Sommer

William Trevor wurde am 24. Mai 1928 geboren. Sein umfangreiches Werk umfasst Romane und Erzählungen und wurde mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet. Sein Roman Die Geschichte der Lucy Gault (2003), genau wie das vorliegende Buch, Liebe und Sommer, war für den Booker Prize nominiert. Liebe und Sommer. Ich verstehe das hohe Lob für das neue Buch von William Trevor nicht. Die Figuren in seinem Roman verharren in stiller Verzweiflung. Aber sonst habe ich von dem Buch nicht viel mitgenommen. Liebe…

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Der einzige Mann auf dem Kontinent

Der einzige Mann auf dem Kontinent

Terézia Mora, wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren. Sie lebt seit 1990 in Berlin und gehört u. a. zu den renommiertesten Übersetzerinnen aus dem Ungarischen. 1999 sorgte sie mit ihrem literarischen Debüt, dem Erzählband Seltsame Materie, für Furore. 2004 erschien der Roman Alle Tage, der ausnahmslos von der Kritik gelobt wurde und großen Anklang bei den Lesern fand. Der einzige Mann auf dem Kontinent ist die Geschichte von Darius Kopp, der sich am Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts…

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Konzert für die linke Hand

Konzert für die linke Hand

Der Münchener Schriftstellerin Lea Singer wurde der diesjährige Hannelore-Greve-Literaturpreis, der mit 25.000 Euro einer der höchstdotierten deutschen Preise überhaupt ist, für ihr vielgestaltiges belletristisches Gesamtwerk zuerkannt. Lea Singer, die unter ihrem bürgerlichen Namen Eva Gesine Baur auch eine Reihe bemerkenswerter Sachbücher und Biographien vorgelegt hat, zeichnet sich, wie die Preis-Jury betont,  in ihrer Prosa durch ein ganz ungewöhnliches psychologisches Feingefühl und durch eine reiche Palette sprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten aus. Lea Singer versteht es, so die Jury weiter, mit sicherer Hand, geschickt…

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