Cinéma brut – Die Filmavantgarde

Cinéma brut – Die Filmavantgarde

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Schon früh nahm sich die Kunst der neuen Medien an, versuchte, jenseits der Unterhaltungsfunktion den Film und seine Techniken und Materialien für künstlerische Aussagen zu nutzen.

Cinéma brut

Das Buch Cinéma brut – eine alternative Genealogie der Filmavantgarde von Gabriele Jutz, erschienen im Springer- Verlag, unternimmt den Versuch einer Einordnung.

Nach der Begriffsbestimmung wird auf die stofflichen Aspekte des Genres eingegangen. In vielen Beispielen werden die Arbeitstechniken der Film- Künstler, expanded cinema- Aktion, handmade- und found- foootage- film beschrieben. Dabei nimmt die Autorin nicht, wie viele Vorschreiber, das Reine des avantgardistischen Films als Maßstab, sondern das Unreine. Parallele wie divergierende Entwicklungen in Europa und den USA werden beschrieben und analysiert.

Fazit:

Eine umfangreiche Arbeit, die dem Spezialisten bei der Einordnung und hostorischen Entwicklung der Filmordnung hilft und den gängigen Thesen einige überraschende Momente entgegenstellt.

Gabriele Jutz: Cinéma brut

  • Gebundene Ausgabe: 298 Seiten
  • Verlag: Springer, Wien; Auflage: 1., st Edition. (Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3211991492
  • ISBN-13: 978-3211991497
  • Größe: 21 x 13,6 x 3,4 cm
  • Preis: 49,95 €



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