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	<title>WolfTek Buchrezensionen</title>
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	<description>Buchkritik</description>
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		<title>Trank der Vampire</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 18:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolf Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Potthoff Norbert]]></category>

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		<description><![CDATA[Regionale Krimis haben seit Jahren einen festen und treuen Leserstamm. Das Rezept hierzu ist so einfach wie wirkungsvoll: Man nehme einen gängigen Kriminalstoff &#8211; Mord, Entführung, Geiselnahme oder ähnliches -, lasse aber Bösewichte und verfolgende Helden nicht in der Anonymität agieren, sondern verlagere die Schauplätze für den lokalen Kenner nachvollziehbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/PotthoffTrankDerVampire.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-472" src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/PotthoffTrankDerVampire.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Regionale Krimis haben seit Jahren einen festen und treuen Leserstamm. Das Rezept hierzu ist so einfach wie wirkungsvoll: Man nehme einen gängigen Kriminalstoff &#8211; Mord, Entführung, Geiselnahme oder ähnliches -, lasse aber Bösewichte und verfolgende Helden nicht in der Anonymität agieren, sondern verlagere die Schauplätze für den lokalen Kenner nachvollziehbar und mit detaillierter Beschreibung auf den heimischen Wochenmarkt, in die Eckkneipe oder die Fußgängerzone. Folgt dann der Sprachgebrauch noch regionalen Eigenheiten, so ist allein aufgrund des Wiedererkennungseffektes ein treuer Leserstamm gesichert.</p>
<p>Der Krefelder Autor Norbert Potthoff hat in den vergangenen Jahren bereits einige Kriminalromane nach obigem Muster verfasst &#8211; flüssig lesbar, Lokalkolorit garantiert. Bei seinem neuen Buch <strong>Trank der Vampire</strong> behält er das bewährte Muster bei, doch werden dieses Mal keine Unschuldigen dahingemordet, keine Bürgermeister entführt. Stattdessen wird die Heldin des Romans nach einem fehlgeschlagenen Ansiedelungsversuch in Südfrankreich in das Ränkespiel zweier uralter Familien- Klans der Seidenstadt Krefeld einbezogen.</p>
<p>Bei dem Versuch, in ihrer Heimatstadt mit einer Medienagentur wieder Fuß zu fassen, bekommt sie unerwartete und märchenhaft großzügige Unterstützung durch das Haupt der einen Familie; der (in seinem Agieren eher unklare) Gegenpart des zweiten Klans wird vom ihrem Onkel verkörpert. Ihr Gönner erteilt den Auftrag, eine Werbekampagne für ein neues Brausegetränk zu entwickeln, das sie titelgebend <strong>Trank der Vampire</strong> nennt. Zusammen mit ihrem obskur agierenden Mitarbeiter meistert sie schließlich die Aufgabe.</p>
<p>In diesen Handlungsstrang mischen sich sonderbare Vorfälle &#8211; von der Begegnung mit einer Zigeunerin, die in Saintes-Maries de la mèr unerwartet den Segen der jungen Frau erbittet bis zu mehrfachen Andeutungen von auf der Erde lebenden Engeln oder gefallenen Engeln, die sich in das Dasein der Menschen einmischen. Vieles wird vage angedeutet, bleibt unklar. So ist denkbar, dass der letzte Satz dieses Buches <em>&#8220;Jetzt fürchte ich, dass die leidige Geschichte weiter geht.&#8221;</em> das nächste Buch aus selber Feder ankündigt.</p>
<p>Diesen Roman legt man nach der Lektüre nicht rundum zufrieden zurück; vieles wird angedeutet, weniger wird im Handlungsstrang aufgeklärt. Aber vielleicht bringt der nächste Band die Erleuchtung?</p>
<p><strong>Fazit: Vielleicht der kurzweilig geschriebene Anfang eines Entwicklungsromans mit vielen Prisen Mystik und Esoterik, flüssig geschrieben und mit viel Lokalkolorit zum Gaudium der regionalen Leserschaft angereichert. Am besten gefällt der Versuch, den Wiedererkennungswert von Ortsbeschreibungen und Sprachduktus einmal nicht mit Mord und Totschlag zu verbinden.</strong></p>
<p><strong>Norbert Potthoff<br />
Trank der Vampire</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 512 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> res publica artis; Auflage: 1 (2011)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3928570331</li>
<li><strong>Preis: </strong>9,90 €</li>
<li><strong>Zu bestellen beim Autor</strong> unter <a title="Potthoff" href="mailto:potthoff@art-krefeld.de" target="_blank">potthoff@art-krefeld.de</a></li>
</ul>
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		<title>Wolfsküsse</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 18:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolf Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Radinger Elli H.]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ändert eine Ex- Stewardess und mit der Arbeit nicht glückliche Rechtsanwältin ihr Leben, nachdem zu allem Überfluss auch noch die Ehe gescheitert ist? Das ist der Stoff, aus dem das ZDF in unschöner Regelmäßigkeit Melodramen zurechtschnitzt, worüber Tageszeitungsleser in Form von Fortsetzungsromanen untersten Niveaus hinwegblättern und sich die Abonnenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/c38cc18a455541768a7678d1a68c5a80" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/ElliRadingerWolfskuesse.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-440" src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/ElliRadingerWolfskuesse.jpg" alt="" width="300" height="260" /></a>Wie ändert eine Ex- Stewardess und mit der Arbeit nicht glückliche Rechtsanwältin ihr Leben, nachdem zu allem Überfluss auch noch die Ehe gescheitert ist?</p>
<p>Das ist der Stoff, aus dem das ZDF in unschöner Regelmäßigkeit Melodramen zurechtschnitzt, worüber Tageszeitungsleser in Form von Fortsetzungsromanen untersten Niveaus hinwegblättern und sich die Abonnenten bestimmter, für die Damenwelt konzipierter Illustrierten freuen. Böte Elli H. Radinger in ihrem Buch <strong>Wolfsküsse</strong> derartige Einheitskost, wäre die Rezension hier beendet.</p>
<p>Doch die Autorin wendet sich, anstatt in Selbstfindungskrisen zu ersticken, der Beobachtung freilebender Wölfe zu und entdeckt im Yellowstone National Park im Westen der USA ihre Bestimmung. Weiblich- anekdotisch- autobigraphisch ist das zum Thema entstandene Buch auch, jedoch nicht so penentrant, dass man es vor den wirklich interessanten Schilderungen zuklappt.</p>
<p>Elli H. Radinger entwickelt eine starke emotionale Zuneigung zu den Wölfen. In dem Bestreben, ihnen näher zu kommen und die Tiere verstehen zu lernen, praktiziert sie zunächst in einer Wolfsfarm in den Vereinigten Staaten. Dort kommt sie den Wölfen näher, nimmt körperlichen Kontakt auf und bemerkt, wie sich die Faszination verstärkt. Zurück in Deutschland gründet sie, wie es sich in diesem Lande zu gehören scheint, einen Verein, gibt eine Zeitung über Wölfe heraus, nimmt Kontakt zu Wolfsschützern in ihrem Heimatland auf. Doch der Ort ihrer Sehnsucht liegt in Montana, im Yellowstone National Park. Dorthin reist sie immer wieder, nimmt den Kontakt zu dort zum Thema Wölfen arbeitenden Biologen auf und schafft es mit Zähigkeit, in das Beobachterteam aufgenommen zu werden.</p>
<p>Sie verhehlt nicht die Probleme, die manche Bewohner der Region mit den dort ausgewilderten Raubtieren haben. Vor allem aber beschreibt sie in flüssiger Sprache die Arbeitsweise der Wolfbeobachter, die zwar viele Tier mit Peilsendern versehen, aber darüber hinaus nicht versuchen, die Wölfe in ihrer natürlichen Lebensweise zu behindern. Es wird mit Spektiven beobachtet, dokumentiert, fotografiert und gefilmt, aber der Mensch greift nicht ein. Die Begeisterung schwappt zum Leser hinüber, wenn sie <em>ihre</em> Lieblingstiere in ihrem Verhalten beschreibt, ob beim Reißen eines Wapitihirsches oder beim Dösen im Schnee. Das Schicksal von Leitwölfen wird ebenso plastisch geschildert wie das des wölfischen Frauenschwarms, denen die Forscher den Namen <em>Casanova </em>gegeben haben, weil er es versteht, die Wölfinnen auch fremder Rudel zu becircen.</p>
<p>Ganz nebenbei erfährt der Leser etwa, wie man sich mit Pfefferspray die Grizzlies vom Leibe hält (erst ganz nahe herankommen lassen, bevor man die Abwehrwaffe einsetzt), dass man von Bisons besser einen gehörigen Abstand hält und wie die Rangordnung des Fressens bei einem erlegten Wild ist (erst die Wölfe, dann Koyoten, dann die Adler und die Raben &#8211; und gelegentlich bringt ein Bär die Reihenfolge durcheinander). Er lernt, warum man im Auto und Zelt jegliche Lebensmittel nur in geruchsdichten Kisten aufbewahren darf (nur so ist man einigermaßen sicher vor den Bären) und dass es im Yellowstone Park einen Bären gibt, dessen größtes Vergnügen es ist, sich auf eine bestimmte Zeltart zu werfen. Er lernt, dass die Forscher auch dann nicht eingreifen, wenn ein Tier verletzt ist oder nach Einbrechen in einen zugefrorenen See langsam und qualvoll stirbt. Das Credo der Biologen ist es, das natürliche Leben und den Kampf um selbiges nicht zu beeinflussen &#8211; mit Ausnahme der angebrachten Peilsender.</p>
<p>Doch das Hauptthema sind die Wölfe, ihr Sozialverhalten, ihre Jagdtechniken, die Revierkämpfe und die Aufzucht der Jungen &#8211; immer aus der Perspektive des entfernten, möglichst wenig störenden Beobachters. Elli H. Radinger bringt die großen Raubtiere näher, räumt mit Vorurteilen auf &#8211; und beschreibt dabei, wie ein ökologisches Gleichgewicht in Fauna und Flora nur möglich ist, wenn der Mensch den Dingen und den Lebewesen ihren Lauf lässt.</p>
<p><strong>Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch für die Freunde nicht nur der Wölfe. Ein Plädoyer für einen sanften, nicht störenden Umgang des Menschen mit der Natur.</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 224 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Rütten &amp; Loening; Auflage: 1 (19. September 2011)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3352008205</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3352008207</li>
<li><strong> Größe und/oder Gewicht: </strong> 22 x 13,4 x 2,2 cm</li>
<li><strong>Preis: 19,99 €</strong></li>
</ul>
<p><img class=" seilmobopfuyxopyixjb seilmobopfuyxopyixjb oeyseszxhnzprmkqlnst oeyseszxhnzprmkqlnst bunxjbhhqtzffhuxtykk bunxjbhhqtzffhuxtykk bunxjbhhqtzffhuxtykk bunxjbhhqtzffhuxtykk bunxjbhhqtzffhuxtykk bunxjbhhqtzffhuxtykk bunxjbhhqtzffhuxtykk bunxjbhhqtzffhuxtykk bunxjbhhqtzffhuxtykk" src="http://ad.zanox.com/ppv/?15465344C1329316190" alt="" width="1" height="1" align="bottom" border="0" hspace="1" /><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?15465344C1329316190T&amp;ULP=[[http://www.amazon.de/dp/3352008205/?tag=zanoxdemultic-21]]" target="_blank">&#8220;Wolfsküsse&#8221; kaufen</a><br />
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		<title>Swamplandia</title>
		<link>http://buch.wolftek.de/2011/karen-russel-swamplandia/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 17:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gino Leineweber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Russel Karin]]></category>

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		<description><![CDATA[Karen Russell wurde 1981 in Miami geboren. Sie studierte an der Northwestern University in Evanston/Illinois Englisch und Spanisch. Ihre Erzählungen sind unter anderem im &#8220;New Yorker&#8221;, in &#8220;Granta&#8221; und in &#8220;Best American Short Stories&#8221; 2007 erschienen. Swamplandia! ist ihr erster Roman. Swamplandia!, was für ein Name. Mit dem Teil Swamp, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/bf62a0b2e1114d6898343fc1112e4e3b" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/KarinRusselSwamplandia_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-434" src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/KarinRusselSwamplandia_.jpg" alt="" width="300" height="260" /></a>Karen Russell wurde 1981 in Miami geboren. Sie studierte an der Northwestern University in Evanston/Illinois Englisch und Spanisch. Ihre Erzählungen sind unter anderem im &#8220;New Yorker&#8221;, in &#8220;Granta&#8221; und in &#8220;Best American Short Stories&#8221; 2007 erschienen. Swamplandia! ist ihr erster Roman.</p>
<p>Swamplandia!, was für ein Name. Mit dem Teil Swamp, Sumpf, sind wir auf der Spur in die Sümpfe von Florida, in denen Swamplandia liegt, ein Vergnügungspark mit einer Alligatorenshow. Das Buch handelt von der Familie Bigtree, die diesen Park betreibt, von Alligatoren, mit denen sie Ringkämpfe veranstaltet, von einem Vogelmenschen, einem ausrangierten Bagger und deren Geistern sowie von Glück und Leid. Vom letzteren mehr, denn so kann das Leben sein. Das heißt aber nicht, dass es ein trauriges oder depressives Buch ist, obwohl ich mir einige Ereignisse und Entwicklungen anders gewünscht hätte. Ava, die dreizehnjährige Protagonistin, jüngstes Kind der Familie, träumt davon in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter zu treten, die der große Star der Show war. Ihr Tod führt über die Trauer für einen geliebten Menschen hinaus, denn mit ihr ist der Star der Show verloren gegangen, und die Besucher bleiben fern.</p>
<p>Der Vater und der älteste Bruder begeben sich, um Geld zu verdienen, auf das Festland. Die beiden minderjährigen Schwestern Osceola und Ava bleiben zurück.</p>
<p>Es ist ein skurriles Buch. Neben dem, was aus der Erzählung als normal durchscheint, was im Leben passieren kann, gibt es Ereignisse, bei denen nicht klar ist, ob sie so hätten geschehen können, mit all den Naturgesetzen um uns herum. Ava die Hauptfigur ist naiv, wie ihre Geschwister, was kein Wunder ist, denn sie verbrachte ihr ganzes Leben in den Sümpfen, und andere Menschen lernte sie nur als Besucher ihres Parks kennen. Ihre Naivität führt zu Handlungen und Begebenheiten, von denen nicht klar ist, wie sie geschehen können. In ihrer Naivität wird sie aber noch von ihrem älteren Bruder übertroffen, der sich jedoch auf phantastische Weise daraus erfolgreich erhebt.</p>
<p>Ava wünscht sich, wie gesagt, nichts sehnlicher als der Mutter zu folgen,  deren Aufgabe im Ferienpark es war, ins Wasser zu springen, und mit den Alligatoren zu raufen. Bereits hier muss sich der Leser fragen, ob das ernst gemeint ist. Aber es ist. „Kämpfe“ mit Alligatoren (oder Krokodilen) gehören zum Ritual solcher Camps auf der ganzen Welt. Die Probleme nach dem Tod der Mutter hätten ohnehin alle Aufmerksamkeit verdient, werden für Ava aber gesteigert, als Osceola spiritistische Neigungen entwickelt, sich in einen Geist verliebt und verschwindet, um ihn zu „heiraten“. Ava begibt sich auf die Suche nach ihr, und diese Suche macht uns staunen. In den Passagen, in denen Karen Russel in eine anscheinend andere Welt flieht, erinnert sie sehr an Gabriel Garcia Marquez’ Erzählungen aus seinen  Buch <em>Hundert Jahre Einsamkeit</em>. Russel ist indes nicht Marquez, wer wäre das schon. Aber ihr Schreibstil ist bemerkenswert, ihre Beobachtungsgabe und Phantasie lässt sie Charaktere entwickeln, deren Tiefe in heutiger Belletristik eher selten anzutreffen ist. Dort wird auf Charakterbeschreibungen weitgehend verzichtet, stattdessen mit äußeren Darstellungen Informationsbedürfnisse im Leser geweckt, bei denen Seele und Gefühl nur stören würden. Karen Russel dagegen gelingt beides. Wir erfahren in ihrem Buch eine Menge über Florida. Beispielsweise über das Mischvolk der <em>Seminolen</em>, das sich dort im 18. Jahrhundert ansiedelte oder über den <em>Melaleucabaum</em>, der, aus Australien importiert, das Ökosystem der Everglades zerstört.</p>
<p>Die Autorin ist eine begnadete Fabuliererin, und somit eine Frau, die Geschichten erfinden und erzählen kann und das Grundhandwerk eines guten Romans beherrscht. Der Verlag bewirbt sie als eine von zwanzig vom <em>NEW YORKER</em> gekürte „beste Schriftstellerin unter Vierzig“. Diesen blödsinnigen Titel hat die Autorin nicht nötig. Sie hat einen hervorragenden Roman geschrieben.</p>
<p>Dem Verlag scheint sich dieses Juwel allerdings nicht ganz erschlossen zu haben, hebt er das Buch doch mit seinem Klappentext auf eine Art von Abenteuerroman. Das, obwohl spannend geschrieben, ist es nicht. Wenn es heißt, Ava kämpfe um ihre Familie und würde sich dabei als wahre Heldin entpuppen, entspricht das nicht dem Inhalt des Romans, und bestätigt meine Einstellung, dass es besser sei, Klappentexte erst zu lesen, wenn man das Buch durch hat.</p>
<p>Die Rettungsmedaille gebührt, wenn überhaupt, dem Bruder Kiwi, der sich auf das Festland begeben hat, um Geld für die Familie zu verdienen. Ava dagegen will ihre Schwester retten. Was sie tut, ist ehrenwert, entspricht ihrem Charakter, aber es ist auch dumm und naiv. Sie handelt als dreizehnjähriges Mädchen, dem niemand Grenzen setzt. Die Beschreibung der Seele des Mädchens, ihrer Sehnsüchte, Ängste und Erwartungen ist das Besondere an ihrer Figur. Die Kunst der Autorin ist es, dies alles so aufzuschreiben, dass man glücklich ist, diesen Roman gelesen zu haben.</p>
<p>Das Buch erscheint in einem sehr handlichen Format und ist schön gebunden und gestaltet, wenn man von dem aufgerissenen Maul eines Alligators auf dem Schutzumschlag absieht. Aber das ist wohl der „Heldin“ geschuldet.</p>
<p><strong>Karen Russel<br />
Swamplandia</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 512 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Kein &amp; Aber; Auflage: 1 (30. März 2011)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3036955143</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3036955148</li>
<li><strong>Größe:</strong> 19,1 x 12,6 x 3,3 cm</li>
<li><strong>Preis: </strong>22,90 €</li>
</ul>
<p><!-- ( Der HTML-Code darf im Sinne der einwandfreien Funktionalität nicht verändert werden! ) --><br />
<img class=" seilmobopfuyxopyixjb seilmobopfuyxopyixjb oeyseszxhnzprmkqlnst oeyseszxhnzprmkqlnst bunxjbhhqtzffhuxtykk bunxjbhhqtzffhuxtykk" src="http://ad.zanox.com/ppv/?15465344C1329316190" alt="" width="1" height="1" align="bottom" border="0" hspace="1" /><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?15465344C1329316190T&amp;ULP=[[http://www.amazon.de/dp/3036955143/?tag=zanoxdemultic-21]]" target="_blank">&#8220;Wolfsküsse&#8221; kaufen</a><br />
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		<item>
		<title>Wozu lesen?</title>
		<link>http://buch.wolftek.de/2011/charles-dantzig-wozu-lesen/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 17:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gino Leineweber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines zu Büchern]]></category>
		<category><![CDATA[Dantzig Charles]]></category>

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		<description><![CDATA[Charles Dantzig, geboren 1961, publiziert seit den 1990er Jahren Lyrik, Romane und Essays. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er den Prix de l’Essai der Académie française und den Grand prix der Elle-Leserinnen. Dantzig ist Lektor im französischen Verlag Grasset und lebt in Paris. Das Buch von Charles Dantzig, Wozu Lesen!, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/1c75e36e4d324146bce51571133fb25b" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/CharlesDantzigWozuLesen_.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-427" src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/CharlesDantzigWozuLesen_-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Charles Dantzig, geboren 1961, publiziert seit den 1990er Jahren Lyrik, Romane und Essays. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er den Prix de l’Essai der Académie française und den Grand prix der Elle-Leserinnen. Dantzig ist Lektor im französischen Verlag Grasset und lebt in Paris.</p>
<p>Das Buch von Charles Dantzig, <em>Wozu Lesen!</em>, ist ein besonders angenehm gestaltetes Exemplar. Der rostrote Leinen-Einband, die schlichten Schriftzüge über Titel und Autor, das wunderbar unauffällige aber aussagekräftige kleine Bild eines lesenden Mädchens in der Mitte des vorderen Umschlags und der in seiner Einfachheit nicht zu überbietende Verlagsname L.S.D. allein genügen, dieses Buch unbedingt in seinem Bücherschrank haben zu müssen.</p>
<p>Das Schöne ist, der Inhalt lässt die Begeisterung nicht abklingen. Was Charles Dantzig mit diesem Werk über seine Auffassung vom Lesen, über Autoren und Autorinnen sowie den Antworten auf seine Frage abliefert, ist vom Allerfeinsten. Ich habe schon einige Bücher über Literatur gelesen. <em>Wozu lesen!</em> dachte ich, fällt in dieselbe Kategorie bemüht umfangreicher Aufzählungen über verschiedene Blickwinkel zum Thema. Spätestens nach der Hälfte fing es immer an, langweilig zu werden. Charles Dantzig aber schreibt so, dass man alles lesen muss. Da langweilt nichts. Nicht einmal Passagen, in denen er über Autoren/innen schreibt, die ich nicht kenne. Was seine Ausführungen unvergleichlich macht, ist, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt: <em>„Ich habe versucht, </em>Biss zum Morgengrauen<em> zu lesen, wirklich, aber es ging einfach nicht. Bleiben der Autorin </em>Stephanie Meyer<em> noch 84.999.999 Leser, für ihre Romane, die weder gut sind noch schlecht, sondern miserabel&#8230; Da gibt es Dialoge wie: ‚Gehst Du zur Schule, Bella?’ ‚Ja, Edward, ich gehe zur Schule“. Und das ist nur ein Beispiel. Es ist zu mühsam, Wittgenstein liest sich leichter, glauben Sie mir.“</em></p>
<p>Nun mag man einwenden, es falle leicht, die erfolgreiche Literatur der Gegenwart als unliterarisch zu kritisieren. Aber Dantzig schreibt nicht nur über schlichte Gegenwartsliteratur. Er gibt es auch den literarisch Großen: <em>„Nirgendwo, heißt es, erfährt man so viel über Geschichte wie in den Romanen von </em>Alexandre Dumas<em>. Meinetwegen. Das sagt man so. Aber es ist falsch. Wenn man in den Romanen</em> <em>von Alexandre Dumas überhaupt etwas erfährt, dann etwas über Alexandre Dumas.“</em></p>
<p>Das gibt nur die Meinung des Autors wider, und darauf weist er auch mehrfach hin. Außerdem ist seine Liebe oder Abneigung zu Büchern oder Autoren/innen geteilt. Er mag eines, aber das andere nicht. Genau dies ist es, was dem Buch etwas verleiht, was selten ist. Mit Dantzigs Aussagen stimme ich nicht immer überein. Aber er gibt auch keine Richtung vor, nennt weder Vorlieben oder noch Abneigungen, die er seinen Bewertungen schuldet. Somit fehlt alles Zwanghafte darin.</p>
<p>Man mag nicht glauben, dass dies Buch von Charles Dantzig, der, wie es im Werbetext des Verlags heißt, „ein Grande der französischen Kulturszene und die französischen Stilikone im Feld der Literatur ist“, das erste ist, das es über die Grenze geschafft hat.</p>
<p>L.S.D. das suchtverheißende Kürzel des Verlags steht für <em>Lagerfeld, Steidl, Druckerei Verlag</em>, eine Neugründung von Karl Lagerfeld im <em>Steidl Verlag</em> im Bereich Fotografie und Kunst, aber auch für Bücher, vor allem Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen. Bitte, lieber Verlag oder lieber Karl Lagerfeld, lassen Sie den deutschen Leser nicht länger auf weitere Bücher von Charles Dantzig warten. Bitte. Ich wünsche mir, mehr von ihm zu lesen.</p>
<p><em>Warum lesen? </em>Die Frage ist auch nach der Lektüre nicht zu beantworten für diejenigen, die sowieso nicht lesen. Für die anderen stellt sich diese Frage nicht, selbst wenn es im Buch heißt: <em>Lesen ist unvernünftig. Es gibt weitaus wichtigere Dinge, sagen die wichtigen Leute. Das stimmt. Und mit diesen Worten lesen wir pfeifend weiter in den Büchern, die uns um eitlen Ruhm und nichtigen Reichtum bringen.“</em></p>
<p>Wenn es auch keine befriedigende einfache Antwort auf die Frage <em>Wozu lesen?</em> gibt,<em> </em>lohnt es sich, darüber nachzudenken, besonders wenn es jemand wie Charles Dantzig tut. Ich danke ihm, dass er mich hat teilnehmen lassen an diesen Gedanken.</p>
<p><strong> Charles Dantzig</strong><br />
<strong>Wozu lesen?</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 205 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Steidl; Auflage: 1., Aufl. (September 2011)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3869303662</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3869303666</li>
<li><strong>Größe:</strong> 22 x 14,3 x 2 cm</li>
<li><strong>Preis: </strong>16,00 €</li>
</ul>
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		<title>Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna Renate Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Jeske Edith]]></category>
		<category><![CDATA[Reitz Tobias]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch für professionelles Schreiben und Vermarkten „Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten“ ist der Titel des Buches. Es ist ein Buch, das Songschreibern helfen will, gut mit Sprache und erfolgreich mit guter Sprache umzugehen. Außerdem geben die Autoren Informationen und Tipps, wie die Ergebnisse vermarktet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Buch für professionelles Schreiben und Vermarkten</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><a href="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/Cover.jpg"><img class="size-full wp-image-418" src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/12/Cover.jpg" alt="" width="175" height="262" /></a></dt>
<dd></dd>
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<p>„Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten“ ist der Titel des Buches. Es ist ein Buch, das Songschreibern helfen will, gut mit Sprache und erfolgreich mit guter Sprache umzugehen. Außerdem geben die Autoren Informationen und Tipps, wie die Ergebnisse vermarktet werden können und informieren umfassend über alles, was ergänzend dazu an Wissen für die Branchenpraxis benötigt wird wie zum Beispiel Urheberrecht, Werkschutz oder Verlagsverträge.</p>
<p>Geschrieben haben das Buch Edith Jeske und Tobias Reitz: Edith Jeske ist langjährige Dozentin für Textdichten und Coach, unter anderem im Popkurs Hamburg an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg. Tobias Reitz ist Germanist und Textdichter, Jahrgang 1979 und der jüngste hauptberufliche Textdichter Deutschlands. Gemeinsam leiten sie die „Celler Schule“, die einzige deutsche Masterclass für Textdichter, gefördert von der GEMA-Stiftung. Sie wurde 1996 von Edith Jeske ins Leben gerufen.</p>
<p>Um gute Sprache geht es also. Spüre ich Angst, die Tasten meiner Tastatur  herunterzudrücken? Es könnte sein, ich mache einen Fehler. Dann schriebe ich vielleicht in schlechter Sprache etwas über ein Buch über gute Sprache und gute Reime, von dem ich nach dem Lesen sicher weiß, dass es in guter und lebendiger Sprache geschrieben worden ist &#8211; Wortspiele machen an dieser Stelle Freude, denn dazu hat das Buch überzeugend animiert!</p>
<p>Außerdem ist da noch der Satz von Bastian Sick in seinem Grußwort im Buch – er ist mit beiden Autoren befreundet: „Grammatische Fehler schmerzen mich genauso wie ein unsauberer Reim.“  Er fügt hinzu: „Ich liebe die deutsche Sprache, denn sie ist meine Muttersprache.“</p>
<p>Nach dem Lesen des Buches scheinen mir das die Grundlinien zu sein, an denen sich auch die Autoren aufgestellt haben, um diesen schweren Parcours zu bewältigen: die Liebe zur Sprache und damit verbunden gleichsam eine therapeutische Aufgabe wahrnehmend: Menschen eine erfolgreiche „Schmerztherapie“ in Sachen Reim und Sprache zu empfehlen, in ihrer Muttersprache deutsch.</p>
<p>Nicht jeder wird den Begriff des Schmerzes ins Feld führen, wenn es um unsaubere und schlechte Reime geht. Aber viele werden das Anliegen, das mit diesen Gedanken verbunden ist, uneingeschränkt teilen: Songtexte und deutsche Sprache – das ist ein Feld, das zu bestellen sich lohnt, denn es kann reiche Ernte eingefahren werden. Der deutsche Schlager hat nicht den besten Ruf, wenn es um gute Texte geht. Das soll sich ändern. Die Celler Schule, ihre beiden Dozenten und die Absolventen tragen nun schon 15 Jahre lang dazu bei.</p>
<p>Das Team Jeske-Reitz, professionell und erfolgreich im Markt, hat dieses Buch aber nicht nur für Profis geschrieben. Songtexten ist nur für wenige ein Hauptberuf, aber für viele nebenberuflich attraktiv. Der langjährige Profi findet hier genauso seine Lektüre wie der langjährig auf den Erfolg Hoffende und der Nachwuchs – hoffend auf den einen großen Erfolg, die eine erfolgreiche Single, die GEMA-Überweisung der Einspielsummen des erfolgreichen Hits.</p>
<p>Dieses Buch ist ein ehrliches Buch. Es vermittelt fundiertes Wissen in Theorie und praktischen Beispielen, macht Lust auf Sprache und Reimen, ist von der ersten bis zur letzten Zeile ein fesselndes Lesevergnügen,  nimmt mit auf einen hoffnungsvollen Weg für alle, die Lust verspüren und ihre Begabung entwickeln wollen. Aber es  baut keine Wolkenkuckucksheime auf dem Weg zum Erfolg. Am Ende bleibt auch hier die Erkenntnis, dass man den Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten ansteuern kann und ansteuern muss. Der ganz große Erfolg bleibt ein Geheimnis, das zu ergründen wahrscheinlich den Reiz ausmacht, auf diesem Gebiet Professionalität zu erlangen.</p>
<p><strong>Mehr Informationen gibt es auf diesen Seiten im Internet:</strong><br />
<a href="http://www.autorenhaus-verlag.de/">www.autorenhaus-verlag.de</a><br />
<a href="http://www.songtexte-schreiben-lernen.de/">www.songtexte-schreiben-lernen.de</a><br />
<a href="http://www.celler-schule.de/">www.celler-schule.de</a><br />
<a href="http://www.musenlust.de/">www.musenlust.de</a><br />
<a href="http://www.tobias-reitz.de/">www.tobias-reitz.de</a></p>
<p>Kurzfilm zur Celler Schule: www.youtube.com/watch?v=6V-OzK1v3Ds</p>
<table width="28%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="100%"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Edith Jeske und Tobias Reitz</strong><br />
<strong>Handbuch für Songtexter.</strong><br />
<strong>Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten</strong></p>
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong>Autorenhaus Verlag Berlin, 2011,</li>
<li><strong>ISBN-10: </strong>3-86671-096-2</li>
<li><strong>Format:</strong> Hardcover</li>
<li><strong>Seiten: </strong>304</li>
<li><strong>Preis: </strong>19,95 Euro</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Selbstporträt Che Guevara</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 18:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolf Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Guevara Che]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Bücher, bei denen die Urheberschaft nicht so einfach zu ermitteln ist. Das Selbstporträt Che Guevara gehört in diese Gruppe: Der argentinischstämmige Revolutionär erscheint als Autor auf de Bild- und Textband. Als Herausgeber wird der kubanische Autor Víctor Casaus genannt. Besucht man dessen Homepage, so werden zahlreiche Romane, Lyrikbände [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/c7edff4ab0f9429d939bace2ee2c6df7" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><a href="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/10/SelbstportraetCheGue.jpg"><img class="size-full wp-image-411  " src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/10/SelbstportraetCheGue.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
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<p>Es gibt Bücher, bei denen die Urheberschaft nicht so einfach zu ermitteln ist. Das <strong>Selbstporträt Che Guevara</strong> gehört in diese Gruppe: Der argentinischstämmige Revolutionär erscheint als Autor auf de Bild- und Textband. Als Herausgeber wird der kubanische Autor Víctor Casaus genannt. Besucht man dessen <a title="Victor Casaus" href="http://www.victorcasaus.com/" target="_blank">Homepage</a>, so werden zahlreiche Romane, Lyrikbände und Filme gelistet; doch das Buch über Che Guevara fehlt. Als Verleger der <em>englischsprachigen</em> Originalausgabe aus dem Jahre 2004 firmieren das <em>Che Guevara Studies Center </em>und <em>Aleida March</em>. Ins Deutsche schließlich hat Hans- Joachim Hartstein den englischen Text übersetzt. Erschienen ist das Buch 2005 bei Kiepenheuer &amp; Witsch in Köln, gedruckt hat es MOHN Media in Güterloh. Wieviel an (spanischem) Originaltext mag wohl auf diesen verschlungenen Pfaden verändert worden sein?</p>
<p>Ungeachtet dieser Sprachen- und Bearbeiter- Odyssee bietet dieses Buch für Geschichtsinteressierte und übriggebliebene Fans des lateinamerikanischen Revolutionärs Lesens- und Sehenswertes. Chronologisch geordnet werden Briefe, Essays, Berichte und Fotos von Ernesto Che Guevara vorgestellt &#8211; jeweils kapitelweise einleitend kommentiert &#8211; von Victor Casaus.</p>
<p>In einem bunten Kaleidoskop, das mit Dokumenten aus der Kindheit beginnt und mit Tagebuchnotizen kurz vor seiner Ermordung in Bolivien endet, ensteht das Bild eines neugierigen, zunehmend radikalisierten und willensstarken Mannes, der seine <em>Unschuld </em>bei den Kämpfen, die zum Sturz der Regierung Arbenz in Guatemala führten, verlor. Reiste er zuvor neugierig durch <em>sein</em> Lateinamerika, so ändert sich der Ton seiner erhaltenen schriftlichen Dokumente nach diesen Ereignissen. Seine Sprache wird härter, er wird zum Revolutionär, zum Guerillero. Über Mexico, wo er Fidel Castro kennenlernt, geht es nach Kuba, wo er bei dem Sturz von Batista eine entscheidende Rolle spielt. Aus seiner Zeit als Industrieminister im nun sozialistischen Kuba sind mehrere Interviews abgedruckt. Den Rastlosen zieht es weiter in den Kongo, wo er erfolglos die dortige Regierung bekämpft. In Bolivien schließlich wird er von Regierungstruppen gefangenengenommen und getötet.</p>
<p>Interessant an den vielen abgedruckten Dokumenten ist die von Anfang an akzentuierte, nuancenreiche Sprache, die Beobachtungen genau uns plastisch weitergibt &#8211; ob in Briefen an seine Eltern oder in Tagebucheinträgen. Guevaras eigene Fotos zeigen ein plastisches Bild vom Lateinamerika der 50er Jahre. Dem aufmerksamen Leser fällt die Änderung des Sprachduktus im Laufe der Jahre auf, der Verlust an Kompromisswillen und die zunehmende Härte der Formulierungen, aber auch der Hang des Viellesers Che zur Lyrik, der in seinem Briefdialog mit dem mexikanischen Dichter Léon Felipe besonders zum Ausdruck kommt.</p>
<p><strong>Fazit: Ein lese- und betrachtenswertes Buch für die Freunde des lateinamerikanischen Revolutionärs, der der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch in Europa seinen Stempel aufgedrückt hat. Es ersetzt keine Biographie, zeigt aber intensiv die persönliche Seite von Che Guevara.</strong><br />
<strong>Che Guevara<br />
Selbstproträt Che Guevara</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 305 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Kiepenheuer &amp; Witsch GmbH; Auflage: 1 (April 2005)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3462036009</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3462036008</li>
<li><strong> Größe: </strong> 24,8 x 21,4 x 2 cm</li>
<li><strong>Preis: </strong>10,00 €</li>
</ul>
<p><a href="http://www.buchkatalog.de/kod-bin/isuche.cgi?caller=neuerweg&amp;aktion=suchen&amp;usecookie=ja&amp;SB=978-3-462-03961-0" target="_blank">&#8220;Selbstporträt Che Guevara&#8221; kaufen</a></p>
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		<title>Bekenntnisse eines Economic Hit Man</title>
		<link>http://buch.wolftek.de/2011/bekenntnisse-eines-economic-hit-man/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 11:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolf Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Perkins John]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht NUR eine Buchkritik Es gibt Bücher, deren prophetische Wirkung man erst nach einiger Zeit erfasst. Ein solches Buch ist Bekenntnisse eines Economic Hit Man von dem amerikanischen Autor John Perkins. Das Buch ist keine Fiktion, sondern die Autobiographie eines Mannes, Jahrgang 1946, der vom amerikanischen Geheimdienst NSA und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/30a4ba4c082148febddcc5996584ad0b" alt="" width="1" height="1" /><br />
<strong>Nicht NUR eine Buchkritik</strong></p>
<p><a href="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/10/BekenntnisseEinesEconomic.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-401" src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/10/BekenntnisseEinesEconomic.jpg" alt="" width="300" height="259" /></a>Es gibt Bücher, deren prophetische Wirkung man erst nach einiger Zeit erfasst. Ein solches Buch ist <strong>Bekenntnisse eines Economic Hit Man </strong>von dem amerikanischen Autor <strong>John Perkins</strong>.</p>
<p>Das Buch ist keine Fiktion, sondern die Autobiographie eines Mannes, Jahrgang 1946, der vom amerikanischen Geheimdienst NSA und der internationalen Beratungsfirma MAIN für den titelgebenden Beruf ausgebildet wurde. Seine Aufgabe: Entwicklungs- und Schwellenländer durch bewusst übertrieben optimistische Wirtschaftsprognosen zu überdimensionierten Technikprojekten zu drängen. Diese Projekte wurden oft von der Weltbank finanziert, von stets amerikanischen Konzernen ausgeführt und trieben die Länder durch sich anhäufende Schulden in eine wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den USA.</p>
<p>Von 1970 bis 1982 arbeitete John Perkins bei der Firma MAIN. Detailliert beschreibt der die Projekte, an denen er gearbeitet hat &#8211; und die politischen Ziele der Vereinigten Staaten bei diesen Mammutunternehmen:</p>
<ul>
<li>Die Elektrifizierung von Java in Indonesien &#8211; um dieses große Land zu Zeiten der kalten und heißen Kriege vor dem Einfluss der damaligen Sowietunion zu &#8220;bewahren&#8221;.</li>
<li>Die Bewahrung des status quo in der Kanalzone von Panama &#8211; um die Pläne der Japaner, die einen neuen Kanal dort bauen wollten, zu boykottieren.</li>
<li>Die Entwicklung einer modernen Infrastruktur und enorme militärische Aufrüstung in Saudi- Arabien &#8211; gegen Liefergarantien für Öl an die USA.</li>
<li>Der &#8211; fehlgeschlagene &#8211; Versuch, den Iran durch diese Methode an die USA zu binden &#8211; ebenfalls, um die Erdölreserven in das &#8220;Land der unbegrenzten Möglichkeiten&#8221; umzuleiten.</li>
<li>Energie- Investitionen in Ecuador &#8211; um die riesigen Vorräte an fossilen Brennstoffen für die USA zu sichern.</li>
</ul>
<p>Nicht immer war das Ziel, die Länder durch immense Schulden an die USA zu binden. Saudi- Arabien und der Iran konnten dank ihrer riesigen Erdölreserven die Kosten für die Projekte mühelos aus dem eigenen Staatshaushalt bezahlen. In diesen Fällen wurde den Ländern Hochtechnologie im zivilen &#8211; und dem militärischen! &#8211; Sektor inklusive Wartungsverträgen verkauft. Immer profitierten ausschließlich amerikanische Konzerne, und immer wurde die politische Abhängigkeit zementiert.</p>
<p>Und wenn ein Land den Verlockungen der Vereinigten Staaten nicht erliegen wollte?</p>
<p>Dann wurden die Stufen zwei und drei eingesetzt!</p>
<p><strong>Stufe zwei</strong> &#8211; das waren und sind die <em>Schakale, </em>Operationen der amerikanischen Geheimdienste, um nicht kooperationswillige ausländische Politiker zu eliminieren. Perkins nennt explizit zwei Beispiele:</p>
<ul>
<li>Der Absturz eines Flugzeugs mit dem ecuadorischen Präsidenten Jaime Roldós am 24. Mai 1981. Der neugewählte Präsident hatte einen Kampf gegen  die Abhängigkeit seines Landes von den US- amerikanischen Ölkonzernen begonnen, die Riesengewinne aus seinem Land abzogen, während die Bevölkerung Ecuadors weiter am Existenzminimum kämpften.</li>
<li>Ein weiterer Flugzeugabsturz am 31. Juli 1981. An Bord der kleinen Privatmaschine war der panamesische Präsident Omar Torrijos, der jahrelang dafür gekämpft hatte, dass die Kanalzone in Panama endlich wieder inländischer Kontrolle unterstellt wurde. Der friedensliebende amerikanische Präsident Jimmy Carter hatte ein solches Abkommen unterzeichnet, sein Nachfolger, der Republikaner Ronald Reagan, wollte diesen Schritt wieder rückgängig machen.</li>
</ul>
<p>Weitere Beispiele &#8211; etwa in den 50ern die Entmachtung des iranischen Präsidenten Mossadeq zugunsten des wieder inthronisierten Schahs &#8211; werden kurz angerissen.</p>
<p><strong>Stufe drei </strong>- Führten auch diese Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg, so kam es zu einer letzten Steigerung: Der militärischen Invasion der USA in die betreffenden Länder. Beispiele: Afghanistan und zwei Mal Irak.</p>
<p>John Perkins bekam im Laufe seiner &#8211; sehr erfolgreichen &#8211; Tätigkeit Gewissensbisse und schied 1982 bei MAIN auf eigenen Wunsch aus. Doch er beschreibt den Fortgang dieser Geschichte aus der Sicht des kenntnisreichen Beobachters &#8211; die wirtschaftlichen Verflechtungen der beiden Präsidenten George und George W. Bush, denen Ölfirmen und Anteile an der United Fruit Company gehören, und deren  Reaktionen auf &#8220;Probleme&#8221;.</p>
<p>Interessant gegen Ende des Buches ist die Beschreibung, wie Pläne für eine de facto- Machtübenahme in Venezuela durch den Anschlag auf das Word Trade Center am 11.9.2001 und die nachfolgenden Kriege in Afghanistan und dem Irak nicht zur Ausführung kamen. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez wollte sein &#8211; auch erdölreiches &#8211; Land aus der <em>freundschaftlichen</em> Umklammerung des nordamerikanischen Nachbarn lösen. Die Verstaatlichung der Ölindustrie hätte das Eingreifen der USA nach den oben beschriebenen Mustern erfordert. Doch die Jagd auf Saddam Hussein rettete Chávez augenscheinlich den Kopf.</p>
<p><strong>Parallelbetrachtung &#8211; Wie ist es heute?</strong></p>
<p>Am 8. Oktober 2011 schreibt die <em>Rheinische Post </em>auf der Titelseite:</p>
<ul>
<li>Die &lt;US- amerikanische&gt; Rating- Agentur Moody&#8217;s senkt die Bonitätsnoten von zwölf britischen Banken, darunter Lloyds und die Royal Bank of Scotland</li>
<li>Moody&#8217;s erteilt neun portugiesischen Banken eine schlechtere Bonitätsnote.</li>
</ul>
<p>Im Innenteil wird weiter über die hoffnungslose Lage des schuldengeplagten Griechenland diskutiert. Wie äußerte sich vor drei Tagen erneut der aktuelle amerikanische Präsident Barack Obama? Die Europäer sollten sich gefälligst Mühe geben, <em>ihre </em>Bankprobleme in Ordnung zu bringen, sonst drohe der amerikanischen Wirtschaft Schaden. Hatte der Präsident vergessen, wo die aktuelle Wirtschaftskrise ursächlich entstanden ist?</p>
<p>Parallelen zu den <em>Bekenntnissen eines Economic Hit Man</em>?</p>
<p>Honi soit, qui mal y pense!</p>
<p><strong>Fazit: Ein SEHR wichtiges Buch &#8211; nicht nur für historische Betrachtungen!</strong></p>
<p><strong>John Perkins<br />
Bekenntnisse eines Economic Hit Man</strong></p>
<ul>
<li><strong>Taschenbuch:</strong> 384 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Goldmann Verlag (12. März 2007)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3442154243</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3442154241</li>
<li><strong>Originaltitel:</strong> Confessions of an Economic Hit Man</li>
<li><strong> Größe: </strong> 18,2 x 12,4 x 2,8 cm</li>
<li><strong>Preis: 9,95 €</strong></li>
</ul>
<p><a href="http://www.buchkatalog.de/kod-bin/isuche.cgi?caller=neuerweg&amp;aktion=suchen&amp;usecookie=ja&amp;SB=978-3-442-15424-1" target="_blank">&#8220;Bekenntnisse eines Economic Hit Man&#8221; kaufen</a></p>
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		<title>Patient im Visier</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 19:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolf Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kobylinski Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Caroline]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Autoren beginnen mit einer Schreckensmeldung: &#8220;Harte Zeiten für die Pharmakonzerne&#8221;. Der Grund: Jahrzehntelange erprobte Werbestrategien für rezeptpflichtige Medikamente &#8211; eine Einladung an Ärzte zu einem Luxuswochenende in der Schweiz oder das Beschenken besuchter niedergelassener Mediziner mit DVD- Player oder iPod &#8211; bringen nicht mehr die gewohnten Umsatzsteigerungen. Skandale und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/adafa21db51c4b6089c6d40ae9408e37" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><img class="size-full wp-image-393" src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/04/PatientImVisier.jpg" alt="" width="300" height="300" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p><strong>Die Autoren beginnen mit einer Schreckensmeldung: &#8220;Harte Zeiten für die Pharmakonzerne&#8221;. Der Grund: Jahrzehntelange erprobte Werbestrategien für rezeptpflichtige Medikamente &#8211; eine Einladung an Ärzte zu einem Luxuswochenende in der Schweiz oder das Beschenken besuchter niedergelassener Mediziner mit DVD- Player oder iPod &#8211; bringen nicht mehr die gewohnten Umsatzsteigerungen. Skandale und Gerichtsverhandlungen mit Verurteilungen von Ärzten wegen Vorteilsnahme haben das Werbeklima deutlich abkühlen lassen.Doch die Marketingrecherchen der Pharmahersteller fanden bald eine deutlich bessere Möglichkeit; unter bewusster Umgehung des EU- weitem Werbeverbots für rezeptpflichtige Arzneien werden die realen und vermutlichen Kranken direkt angesprochen. Das Buch <em>Patient im Visier </em>der sehr exakt recherchierenden Journalisten Caroline Walter und Alexander Kobylinski beschreibt detailliert, mit welchen Methoden die Pharmaindustrie unter geschicktem Einsatz der Neuen Medien Kranke manipuliert und Umsätze steigert.</strong></p>
<p>Die beiden Autoren sind erfindungsreich, wenn es um das Sammeln der oft verschleierten Informationen geht. Unter anderem gründen Sie eine fiktive Pharmafirma, die angeblich ein neues Medikament gegen die Alzheimer- Erkrankung in Deutschland auf den Markt bringen will. Zunächst versuchen sie direkte Kontakte zu den Redaktionen von Publikumszeitschriften &#8211; ohne Erfolg. Ganz anders sieht es aus, als sie Gespräche mit einer Pharmaagentur führen: Bei einem in Aussicht gestellten Werbeetat von 1 Million Euro und einem 10- prozentigen Honorar für die Agentur sprudeln die konkreten Vorschläge für ein &#8211; gesetzewidriges &#8211; <em>product placement</em> in den redaktionellen Bereichen der Medien nur so. Die Buchautoren nennen stets Ross und Reiter: Für eine vierseitige redaktionelle Berichterstattung in der Wochenschrift <em>Bunte</em> müsse man mit einem Vorlauf von zwei bis drei Monaten rechnen bei Kosten von 30.000 € &#8211; genannt <em>Druckkostenzuschuss</em>. Dafür gebe es aber auch noch einen bekannten Professor, der das Medikament in der Zeitschrift mit Namen nenne, obendrauf. Andere Zeitungen verlangten zwischen 8.000 und 10.000 €. Schnell steht ein Angebot für eine <em>Veröffentlichungswelle</em> mit Zeitschriften, Tageszeitungen und den beim Zielpublikum wie der Pharmaindustrie so beliebten Telefonaktionen im Raum; bei diesen stehen von der Pharmafirma bezahlte Experten für die Fragen der Leser zur Verfügung. Der Auftraggeber, die im Falle der Autoren fiktive Firma, bleibt dabei völlig im Hintergrund und entzieht sich so meist juristischer Verfolgung. Auch TV- Sendungen seien machbar &#8211; für 48.000 € gebe es 24 Minuten redaktionelle Werbung für das Medikament.</p>
<p>Die neuen Medien werden von den Arzneimittelherstellern sehr gezielt eingesetzt. Immer mehr Patientenportale laden Kranke ein, sich genaue und detaillierte Informationen &#8211; natürlich kostenfrei &#8211; zu beschaffen. Da gibt es Seiten wie <em>www.leben-mit-ms.de</em>, wo sich an Multipler Sklerose Erkrankte Rat und Tat erhoffen. Neben einer Fülle allgemeiner Informationen gibt es auf solchen Seiten dann stets Empfehlungen für <strong>ein</strong> Medikament. Finanzier der Seite: Die Herstellerfirma.Dass Wirkungen breit und Risiken wenig oder nicht dargestellt werden, versteht sich</p>
<p>Mit diesen Informationen bewaffnet macht sich der informierte Kranke dann auf den Weg zum Arzt. Rät ihm dieser &#8211; zum Beispiel aufgrund schwerer Nebenwirkungen oder ungesicherter Studienlage &#8211; von der Einnahme ab, ist es kein Problem; der nächste Arzt wartet und wird es verschreiben, der Umsatz der Herstellerfirma ist gesichert.</p>
<p>Die angeblich so intensiv forschende Pharmaindustrie hat in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel in den Entwicklungsschwerpunkten vollzogen. Die Forschung zur Entwicklung von Substanzen zur Behandlung von Volkskrankheiten wurde weitgehend aufgegeben. Dafür kommen immer mehr Pharmaka mit zweifelhafter Wirksamkeit und oft riesiger Nebenwirkungswahrscheinlichkeit auf den Markt, die <em>Erleichterung</em> bei chronisch fortschreitenden oder zum Tode führenden Erkrankungen bieten sollen. Die Multiple Sklerose, die Alzheimer- Demenz oder fortgeschrittene Tumorerkrankungen sind ebenso Beispiele wie Depressionen. Neuentwicklungen werden zu abenteuerlichen Preisen auf den Markt gebracht, oft unzureichend getestet, wie unabhängige Sachverständige im Buch bestätigen. Wegen oft tödlicher Nebenwirkungen verschwinden diese Medikamente dann nach einigen Jahren wieder; der Konzern hat sein Geschäft längst gemacht. Als eins von vielen Beispielen wird im Buch das Rheumamittel <em>Vioxx</em> genannt.</p>
<p>Das <em>Deutsche Grüne Kreuz</em> ist eine vielzitierte Instanz in Sachen Krankheitsbehandlung. Bei einem eingetragenen gemeinnützigen Verein mit einem an das Rote Kreuz erinnernden Namen darf man doch auf sachliche Aufklärung hoffen? Nach Recherchen der Buchautoren ist die Pharmaindustrie über Sponsoring erheblich involviert.</p>
<p>Selbsthilfegruppen, Patientenseminare oder -kongresse &#8211; die Kreativität der Pharmaindustrie ist unerschöpflich, wenn es um die werbemäßige Beeinflussung der Patienten geht. Und ist gerade die passende Krankheit für das bereits existierende Medikament nicht vorhanden, so wird sie erfunden: Von der <em>Erektilen Dysfunktion</em> über das <em>chronic fatigue syndrome </em>bis zum <em>aging male syndrome</em> werden zum Medikament passende Krankheiten erschaffen. Die Werbetexter erfinden dann den <em>Helden der Liebe</em>, und jeder Konsument weiß, dass es zum die rautenförmige blaue Pille geht, die Männer stark macht. Die Marktplätze der Republik werden mit futuristischen mobilen Wandelobjekten zum Thema medikamentöse Therapie bestückt. Ein von den Autoren genanntes Beispiel berichtet von einem Patiententestverfahren zum Thema Demenz: Die recherchierenden (jungen) Journalisten beantworteten die am Computer gestellten Fragen wahrheitsgemäß. Das Ergebnis: Sie sollten sich dringend wegen Demenzverdacht in Behandlung begeben.</p>
<p>Es werden Krebsmedikamente, die bei fortgeschrittenen Tumoren die Überlebenszeit drastisch verlängern sollen &#8211; zu monatlichen Therapiekosten von 60.000 € &#8211; vorgestellt. Die vom Hersteller für die amtliche Zulassung eingereichten Studien lassen goldene Zeiten für diese verzweifelte Patientengruppe erwarten. Unabhängige Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass man von einer allenfalls 14- tägigen längeren Überlebenszeit reden könne &#8211; bei unerträglicher Einschränkung der Lebensqualität durch die Nebenwirkungen.</p>
<p>Die Autoren recherchieren auch bei der EU in Brüssel und bei der Zulassungsstelle für neue Medikamente in Berlin. Sie besuchen auch ein Seminar für Pharmalobbyisten, die gezielt auf ihre Arbeit mit den deutschen Politikern vorbereitet werden.</p>
<p>Den Abschluss des Buches bildet die <em>Schweinegrippe</em> und die Taktiken der Industrie in diesem Fall. Zunächst wurden die Landesregierungen per Email unter Druck gesetzt, riesige Menge des wegen der vielfach aufgetretenen Resistenzen der Grippeviren weitgehend unwirksamen Medikamentes <em>Tamiflu</em> auf Kosten der Steuerzahler zu kaufen. Dann wurde im Schnelldurchgang ein zweifelhafter Impfstoff entwickelt, der aufgrund eines umstrittenen Wirkverstärkers und eines quecksilberhaltigen Konservierungsmittels nicht empfehlenswert war. Doch die staatlichen Stellen kauften riesige Mengen ein; da sich in diesem Fall die Patienten in der Mehrzahl nicht für diese Impfung entschieden, blieb die Regierung auf riesigen Mengen Impfstoff sitzen. Der Versuch, wie weiterzuverkaufen, scheiterte. Pikantes Detail der im Ausschnitt zitierten Verträge der Regierung mit dem Hersteller: Der Hersteller wurde von möglichen Schadensersatzansprüchen freigestellt!</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Dieses gut, locker und verständlich geschriebene Buch ist ein Muss für jeden, der objektive Informationen sucht &#8211; ob Patient, Arzt oder Politiker.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Caroline Walter, Alexander Kobylinski<br />
Patient im Visier<br />
Die neue Strategie der Pharmakonzerne</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 240 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Hoffmann und Campe (28. Mai 2010)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3455501516</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3455501513</li>
<li><strong> Größe: </strong> 20,8 x 13,2 x 2,4 cm</li>
<li><strong>Preis: </strong>17,00 €</li>
</ul>
<p>_______________________________________________________________________</p>
<p><em><strong>Kommentar</strong></em></p>
<p><em>Der Rezensent dieses Buch ist niedergelassener Allgemeinarzt und konnte bei dieser Tätigkeit früh und intensiv mit den Werbestrategien der Pharmaindustrie Bekanntschaft machen. Kurz nach der Niederlassung im Jahre 1982 tauchten freundliche Pharmareferenten in der Praxis auf. Sie brachten Kugelschreiber mit Werbeaufdruck mit, Notizblöcke und Kalender &#8211; als &#8220;Gegenleistung&#8221; für ein kurzes Gespräch, in dem die enormen Vorteile irgendeines Medikamentes geschildert wurden.</em></p>
<p><em>Irgendwann erfolgte eine Einladung zu einem &#8220;Kongress&#8221; in die Hansestadt Hamburg, veranstaltet von einer Pharmafirma, die den Namen mit einem in St. Pauli gebrauten Bier gemein hat. Im edlen Sternehotel nahe beim Jungfernstieg waren die Vortragsräume gut gefüllt, als von dem Konzern bezahlte Redner die Vorteile eines neuen Medikamentes wortreich und mit einer Vielzahl projezierter Diagramme verkündeten. Es folgte eine Diskussion, und dann schloss sich das &#8220;Rahmenprogramm&#8221; an. Dem Rezensenten ist nicht mehr erinnerlich, ob es eine Musicalaufführung oder ein Theaterbesuch war; selbstverständlich zahlte die Pharmafirma die Eintrittskarten und auch die nachher reichlich angebotenen alkoholischen Getränke. </em></p>
<p><em>Da dem Berichterstatter nicht nach einem Vollrausch zumute war, setzte er sich in eine Nische des Hotelrestaurants und las in einem Buch. Langsam torkelten die Kollegen an ihm vorbei &#8211; einem seligen Schlafe entgegen. Irgendwann war das große Restaurant nahezu leer; nur am Nachbartisch &#8211; optisch getrennt durch eine Blumenrabatte &#8211; versammelten sich die betreuenden und selbstverständlich nüchternen Pharmareferenten zur Lagebesprechung. Der Rezensent legte sein Buch zur Seite, als er unfreiwillig zum Mithörer wurde. Akribisch wurden die eingeladenen Ärzte analysiert, gewonnene Informationen verglichen, Persönliches öffentlich gemacht, ob die Zahl der Kinder oder der Namen der illigitimen Freundin. Es wurden Prognosen abgegeben, inwieweit und mit welchen Mitteln der einzelne Arzt zu einem verbesserten Verordnungsverhalten zugunsten der einladenden Firma bewegt werden können. Der staunende unfreiwillige Zuhörer erfuhr, wie er und seine Kollegen in bezug auf das Marketingpotenzial eingestuft wurde, wo Druck, wo Belobigung oder Einladung erfolgversprechender sei.</em></p>
<p><em>Der Rezensent verließ das Restaurant, ging auf sein Zimmer, packte seinen Koffer und fuhr noch in der Nacht &#8211; auf eigene Kosten &#8211; nach Hause. In der Praxis untersagte er von Stund&#8217; an jeglichen Besuch von Pharmavertretern, nahm keine der Einladungen zu den zunächst noch reichlich, später seltener eintreffenen Werbeveranstaltungen mehr an.</em></p>
<p><em>Der Lohn: In nunmehr fast 30 Jahren brauchte er nie einen Patienten anzurufen, um ihm mitzuteilen, dass dass noch eben angepriesene Wundermittel leider wegen tödlicher Nebenwirkungen vom Markt genommen werden musste. Kommt ein neues Medikament auf den Markt, so informiert er sich zunächst ein Jahr lang in unabhängigen Quellen über Wirkungen und Nebenwirkungen, bevor er den Einsatz bei seinen Patienten erwägt. In der gesamten Zeit der praktischen Arbeit an der Medizinfront hat es noch kein Medikament gegeben, dessen Nutzen im Vergleich zu seinen Vorgängern so groß war, dass ein solches Abwarten ethisch nicht vertretbar gewesen wäre. </em></p>
<p><em>Auch zu ihm kommen Kranke, die in der Zeitung von einem neuen Wundermittel gelesen haben. Wenn er ausführlich begründet, warum er dieses Medikament noch nicht einsetzen möchte, verstehen dies seine Patienten &#8211; je länger er dies praktiziert, um so eher, denn viele derart Beratene konnten später in denselben Zeitschriften, aber in deutlich kleinerer Schrift, lesen, dass das Wundermittel entzaubert worden war &#8230;..<br />
</em><br />
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		<title>Zwischen Imagepflege, moralischer Verpflichtung und Erinnerungen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 20:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolf Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Nikou Lina]]></category>

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		<description><![CDATA[In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts startete die Hansestadt Hamburg ein Besuchsprogramm für jüdische Emigranten, die zur Zeit des Nationalsozialismus vertrieben oder deportiert worden waren. Das im Dölling und Galitz- Verlag erschienene Buch Zwischen Imagepflege, moralischer Verpflichtung und Erinnerungen von Lina Nikou liefert neben einem Überblick zu den Senatsaktivitäten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/36b67088c6a84b8d96bc6e0b0054f13b" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><img class="size-full wp-image-389" src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/04/BesuchsprogrammJuden.jpg" alt="" width="300" height="300" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts startete die Hansestadt Hamburg ein Besuchsprogramm für jüdische Emigranten, die zur Zeit des Nationalsozialismus vertrieben oder deportiert worden waren. Das im Dölling und Galitz- Verlag erschienene Buch <strong>Zwischen Imagepflege, moralischer Verpflichtung und Erinnerungen </strong>von Lina Nikou liefert neben einem Überblick zu den Senatsaktivitäten auch eine Reihe von sehr lesenswerten subjektiven Kommentaren derer, die der Einladung gefolgt waren.</p>
<p>Entgegen ursprünglichen Erwartungen war die Resonanz der Emigranten auf das Einladungsprogramm sehr gut; über 4500 ehemals Verfolgte besuchten ihre alte Heimat. Nach Meinung der Autorin hätte eine weniger zögerliche Haltung des Senats eine weitaus höhere Zahl von ehemals Hamburger Juden einen Besuch ermöglicht: Bis 1991 galt die Regel, dass nur, wer persönlich um eine Einladung bat, auch vom Senat eingeladen wurde. Erst nachdem dieses Verfahren geändert wurde, kam es zu einem stärkeren Dialog zwischen der Stadt und seinen ehemaligen Bürgern.</p>
<p>Aus Altersgründen ging in den letzten Jahren die Besucherzahl wieder deutlich zurück. 2009 und 2010 wurden 1400 Einladungen versandt, aber nur zwei Gruppen konnten gebildet werden. Daher wird diskutiert, die zweite oder dritte Generation der emigrierten Familien in das Programm aufzunehmen.</p>
<p>Dass sich dieses Buch vornehmlich an wissenschaftliches Fachpublikum richtet, wird an der Zahl der Anmerkungen und Quellennachweise deutlich: Ein gutes Drittel des Buches ist ihnen vorbehalten. Dennoch findet auch der interessierte Laie besonders in dem Kapitel <em>Auf der Suche nach Erinnerungen seit den neunziger Jahren</em> spannende autobiographische Schilderungen ausgewählter Besucher. Sie bieten ungefilterte Eindrücke in Vergangenheit und Gegenwart der Volksgruppe, denen unter den Nationalsozialisten unermesslich Schlimmes widerfahren ist.</p>
<p><strong>Lina Nikou<br />
Zwischen Imagepflege, moralischer Verpflichtung und Erinnerungen</strong></p>
<ul>
<li><strong>Broschiert:</strong> 200 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Dölling und Galitz Verlag (15. Februar 2011)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3862180085</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3862180080</li>
<li><strong> Größe: </strong> 20,8 x 13,2 x 1,6 cm</li>
<li><strong>Preis: </strong>10,00 €</li>
</ul>
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		<title>Fußball &#8211; Tricks und Tipps für coole Mädchen</title>
		<link>http://buch.wolftek.de/2011/fusball-tricks-und-tipps-fur-coole-madchen/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 19:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolf Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Grings Ilka]]></category>

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		<description><![CDATA[Fußball &#8211; eine Männerangelegenheit? Das ist lange Historie. Im Jahre 1955 gab es ein offizielles Verbot des Deutschen Fußballbundes für Frauenfußball, weil &#8220;dieser Sport für Frauen nicht geeignet&#8221; sei. 1970 wurde dieses Verbot aufgehoben, und seither ist der Zulauf der Mädchen und Frauen zu dieser Sportart ungebrochen. Vergleicht man gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/93975a952ab64c509b3d7888a27f2b37" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div id="attachment_384" class="img-caption alignright" style="width: 300px"><div class="img-caption-inside"><img class="size-full wp-image-384" src="http://buch.wolftek.de/wp-content/uploads/2011/04/Fussball.jpg" alt="" width="300" height="300" /><div class="img-caption-text"> </div></div></div>
<p>Fußball &#8211; eine Männerangelegenheit? Das ist lange Historie. Im Jahre 1955 gab es ein offizielles Verbot des Deutschen Fußballbundes für Frauenfußball, weil &#8220;dieser Sport für Frauen nicht geeignet&#8221; sei. 1970 wurde dieses Verbot aufgehoben, und seither ist der Zulauf der Mädchen und Frauen zu dieser Sportart ungebrochen. Vergleicht man gar auf der höchsten Ebene die Erfolge im Frauenfußball mit denen der Männer, schneiden die Frauen sehr, sehr gut ab.</p>
<p>Für alle jungen Damen, die sich diesem Sport nähern wollen, hat die Mittelstürmerin der Nationalmannschaft, Inka Grings, das Büchlein <strong>Fußball &#8211; Tricks und Tipps für coole Mädchen </strong>geschrieben. Auf 127 Seiten im Taschenformat und in poppiger Aufmachung werden viele Aspekte des Frauenfußballs vorgestellt: Von der geschichtlichen Entwicklung über das Regelwerk bis hin zu konkreten Übungen und Trainingsplänen &#8211; mit und ohne Ball. Erläuterungen zum Krafttraining werden ebenso erläutert wie die Grundtechniken des Spiels von der Ballannahme bis zum Torhüterinnentraining. Eine reiche Bebilderung macht das Beschriebene anschaulich. In den eingestreuten Abschnitten <em>Inkas Trickkiste</em> gibt die erfolgreiche Fußballerin Einblick in die Rafinesse ihrer Spielweise.</p>
<p>Das Büchlein ist kurzweilig zu lesen und mag sicher jungen Damen Entscheidungshilfe leisten, ob der Fußball die geeignete Sportart ist.</p>
<p><strong>Inka Grings<br />
Fußball &#8211; Tricks und Tipps für coole Mädchen<br />
</strong></p>
<ul>
<li><strong>Taschenbuch:</strong> 128 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> BVK Buch Verlag Kempen GmbH; Auflage: 1., Aufl. (31. März 2011)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 9783867402897</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3867402897</li>
<li><strong>ASIN:</strong> 3867402892</li>
<li><strong>Vom Hersteller empfohlenes Alter:</strong> 6 &#8211; 12 Jahre</li>
<li><strong> Größe: </strong> 14,6 x 10,6 x 1,2 cm</li>
<li><strong>Preis: </strong>6,90 €</li>
</ul>
<p><!-- ( Der HTML-Code darf im Sinne der einwandfreien Funktionalität nicht verändert werden! ) --><br />
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